Das „richtige“ Hundefutter


Die richtige Ernährung unserer Hunde ist ja bekanntlich ein allseits beliebtes und umstrittenes Thema, und wie so oft führen auch in diesem Bereich viele Wege nach Rom. Allerdings sollte man seine Geografie kennen, damit man sich nicht verläuft. Aus diesem Grund hier mal zwei Links zu wissenschaftlich fundierten, aber trotzdem auch für Laien verständlichen Webseiten zum Thema Hundeernährung:

  1. Auf der Seite Fressi-fressi.de gibt es einen  informativen interaktiven Online-Kurs zum Thema Hundeernährung mit gut aufbereiteten, fachlich korrekten Infos über Welpenernährung, den Stoffwechsel des Hundes, Bedeutung und Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen, Knochen und Calcium-Phosphorstoffwechsel usw. Die Website und das Forum sind unabhängig von Futtermittelherstellern. Das Copyright hält die die multi MED vision (mMv) – Berliner Medizinredaktion, eine 1992 bis 2011 im Gesundheitssystem tätige Fullservice-Internetagentur, ihrerseits hervorgegangen aus dem „presseteam volksdorf – Hamburger Medizinredaktion“ (ptv), Deutschlands ältester fachmedizinischer Journalisten-Sozietät. mMv umfasste ein interdisziplinäres Team aus Medizinern, Veterinärmedizinern, Pharmazeuten und anderen Heilberufen sowie Fachmedizin-Journalisten.
  2. Auf der Seite Webvet.de gibt es viele spannende Beitrage, darunter auch einen Bericht über eine wissenschaftliche Studie an Doggen zum Thema Protein in der Welpenernährung. Demnach ist es wohl ein Mythos, dass ein zu hoher Proteingehalt des Futters Knochenprobleme beim heranwachsenden Hund verursacht:
    „Basierend auf einer Medline-Untersuchung im September 2001 (Schlüsselbegriffe: Protein, Ernährung, Hund und Wachstum) kann festgestellt werden, dass außer dieser Untersuchung keine einzige andere Studie jemals die Auswirkungen von einem unterschiedlichen Proteingehalt als einzigem unterschiedlichen Nahrungsbestandteil auf das Knochenwachstum erforscht hat. Der wissenschaftliche Nachweis führt zwangsläufig zu dem Schluss, dass die Berichte von Züchtern und Hundebesitzern über die Auswirkungen einer Nahrung mit hohem Proteingehalt während der Wachstumsphase als „Ernährungsmythen“ anzusehen sind. Eine ausgewogene Aufnahme von hochwertigem Protein ist ausschlaggebend für die optimale Entwicklung von schnell wachsenden Junghunden.
    Welpen nehmen im ersten Lebensmonat täglich bis zu 6 g Protein pro kg Körpergewicht auf und vom sechsten bis zwölften Lebensmonat täglich 0,5 g pro kg Körpergewicht. Um den Bedarf für das Wachstum zu decken, sollte die Proteinaufnahme durch die Nahrung im zweiten Monat bei etwa 10g pro kg Körpergewicht pro Tag liegen, nach fünf bis sechs Monaten bei 4-5 g und danach bei 2,5-4 g. Eine höhere Aufnahme führt ausschließlich zu einer Erhöhung des Leberstoffwechsels, ohne die Wachstumsintensität anzuregen.“
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